Pflege in der Schwangerschaft

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Juhu, schwanger! Eine freudige Nachricht! Doch plötzlich spriessen die ersten Pickel die Haut spannt, der Rücken schmerzt… Gerade in der ersten Schwangerschaft steht man diesen Veränderungen des Körpers vielleicht noch etwas hilflos gegenüber und freut sich über jede erdenkliche Hilfe. Ratschläge von Freundinnen und Tipps aus Ratgebern oder von Fachleuten kommen dann sehr gelegen. Mit meiner Cousine Miriam, die ganz bald ihr erstes Kind, einen Buben, erwartet, habe ich mich über Beauty-Themen und wie es ihr erging, unterhalten und mir das neue E-Book zum Thema Pflege in der Schwangerschaft von Douglas angesehen, das alles beinhaltet, was man zu Themen wie Hautpflege, Zahnpflege und Sport in der Schwangerschaft wissen muss.

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Liebe Mimi, wie hat sich dein Körper während der Schwangerschaft verändert?

Ich habe zu Beginn der Schwangerschaft eine extrem schlechte Haut bekommen. Sonst habe ich eine Babyhaut, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal unreine Haut hatte. Dementsprechend war ich gleich am Anfang etwas überfordert, da ich wirklich ausgesehen habe, wie eine pubertierende 16-jährige. Von meiner Hautärztin habe ich Pflegeprodukte bekommen, aber es hat eigentlich gar nichts geholfen. Es war einfach eine Hormonumstellung und so wie es kam, war es dann auch wieder weg. Ich habe dann versucht Produkte zu verwenden, die besonders natürlich sind, parfumfrei und mit wenigen Inhaltsstoffen, die ich dann sehr gut vertragen habe. Als die Haut wieder besser wurde, habe ich dann weniger Pflege verwendet. Ich creme grundsätzliche eher weniger, auch schon vor der Schwangerschaft. Wenn’s spannt, verwende ich natürlich schon eine Feuchtigkeitspflege. Was sich zum Positiven verändert hat, sind meine Fingernägel, die sind in der Schwangerschaft richtig gut geworden und sehen mit Maniküre jetzt wirklich schön aus, da hatte ich vorher immer Probleme.

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Wie pflegst du dich sonst in der Schwangerschaft?  Wie hast du versucht, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen?

Meinen Bauch habe ich natürlich von Anfang an geschmiert und gecremt, obwohl es wahrscheinlich total unnötig ist. Man sagt ja, dass nur die Gene für Schwangerschaftsstreifen verantwortlich sind und ob man sie bekommt oder nicht. Ich glaube auch, dass das Veranlagungssache ist, aber natürlich würde ich mich ärgern, würde ich Streifen bekommen und hätte nicht geschmiert. Ich habe es auch gemacht, weil ich es einfach angenehm fand. Ich habe sowohl eine Creme als auch ein Öl verwendet und beides sehr gut gefunden. Nach dem Duschen, wenn die Haut spannte, war es einfach ein angenehmes Gefühl und ein schönes Ritual, sich einzuölen und den Bauch zu massieren.

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Wie hast du dich in der Schwangerschaft fit gehalten?

Ich habe von Beginn der Schwangerschaft an, einmal die Woche Yoga gemacht . Das war super, es war für mich einfach Entstressung und Ausgleich. Ich habe alleine mit einer Trainerin  Yoga gemacht. Sie wohnt gleich um’s Eck von mir und kam zu mir nach Hause. Ich habe schon vor der Schwangerschaft unter Kreuzschmerzen gelitten und wollte mich auf meine Probleme fokussieren. So haben wir ganz spezifisch auf mich abgestimmt, Entlastungsübungen und Kräftigungsübungen gemacht. Dadurch habe ich keine Kreuzschmerzen gehabt und war bis vor kurzem total beweglich. Yoga hat mir echt geholfen, durch diese Wehwehchen durchzukommen. Ich möchte auch definitv nachher damit weitermachen, da bietet meine Trainerin auch Mutter-Kind Yoga an.

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Hast du eine eigene Hebamme? Konnte sie dir Tipps geben?

Nachdem mich wirklich jeder, kaum war ich schwanger, mit der Frage überfallen hat, ob ich denn eine eigene Hebamme hätte, und ich ganz perplex war „Wie, warum, wofür?“ Ja, ich habe eine eigene Hebamme! Im Dritten Monat dachte ich, ich hätte noch ein bißchen Zeit, aber man hat mir versichert, dass die guten alle ausgebucht wären, und ich doch besser rechtzeitig eine reservieren sollte. Ich habe dann mit meinem Frauenarzt gesprochen, was er davon hält und ob er mir eine Hebamme empfehlen könnte. Er meinte, dass es beim ersten Kind sicher eine wertvolle Unterstützung wäre, dass man auch nach der Geburt Unterstützung hat und sich bei Fragen wie Stillen etc an sie wenden kann. Es ist sicher nicht schlecht, wenn man im Vorfeld Fragen hat und nachher Beratung braucht. Wir haben uns dann einen Termin ausgemacht und dann bei ihr eine Art Geburtsvorbereitungskurs gemacht, einfach um zu wissen, was auf uns zukommt und wie wir am besten reagieren, wenn es dann soweit ist. Auch mein Mann kann gut mit ihr, was mir sehr wichtig ist.

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Ich kann mich erinnern, dass ich gerade bei meiner ersten Schwangerschaft unzählige Bücher gelesen habe und alles rundums Thema Schwanger und Baby aufgesogen habe. Wie ging es dir da?

Am Anfang ist man natürlich über jeden Tipp dankbar. Gerade wenn man das erste Mal schwanger ist, finden soviele Veränderungen im Körper statt, dass man gerne ein bißchen nachliest. Der eigene Körper rückt auch so in den Mittelpunkt, dass man ihn jetzt gerne hegt und pflegt und mehr als sonst auf sich und das heranwachsende Baby schaut. Das kann man beim ersten Kind auch sicher noch am meisten geniessen! Viele Bücher habe ich ehrlicherweise nicht gelesen. Viele Tipps bekommt man natürlich auch oft ungefragt… Eine kurze und informative Zusammenfassung mit Expertenmeinung, wie du sie mir hier am iPad auf dieser Seite zeigst, finde ich allerdings sehr praktisch und übersichtlich.

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Mimi, ich wünsche dir alles, alles Gute für den Endspurt und eine schnelle und unkomplizierte Geburt! Ich freu mich schon auf den kleinen Mann!

Fotos: Isabelle Flandorfer/Mother’s Finest

In freundlicher Zusammenarbeit mit Douglas.

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