Valeries Geburtstagstorte selbstgemacht

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I did it! Ich habe für Valerie’s 3. Geburtstag eine Torte gebacken! Ihr habt sie wahrscheinlich schon im letzten Post „Valeries 3. Geburtstag“ gesehen. Ist sie nicht toll! Ich bin so begeistert und sehr stolz, dass ich das geschafft habe. Das mag für manche von euch nicht außergewöhnlich sein, aber ich bin nicht so die Bäckerin und kaufe für spezielle Anlässe meist fertig dekorierte Torten oder simple weiß eingedeckte, aber eben fertig gebackene, die ich dann selbst dekoriere. Diesmal war das anders, ich wollte unbedingt einmal eine Pinterest-worthy Cake selbst machen, soviele tolle Torten habe ich schon gepinnt und bewundert. HIER habt ihr schon eine Auswahl gesehen. Also habe ich einfach eine Geburtstagstorte selbstgemacht! So einfach, naja… Es war schon ziemlich aufwendig, vorallem, wenn man nicht so geübt ist und auf den Tag genau zum ersten Mal soetwas macht, ohne Probelauf. Aber, es hat geklappt! Und ich bin sehr stolz, hab ich glaub ich schon erwähnt… ;-)
Auf einem amerikanischen Blog habe ich ein Rezept gefunden, das köstlich klang (Lemon Raspberry Almond Layer Cake), die Torte hat toll ausgesehen und ich wollte sie nachbacken (Das Originalrezept findet ihr HIER). Ein bißchen abgewandelt hab ich sie dann noch, die Cremefüllung stammt aus einem anderen Backbuch („Fräulein Klein lädt ein“), das hat gut funktioniert. Die Torte hat super geschmeckt und wenn ich das geschafft habe, dann könnt ihr das auch! ;-) Ein komplettes Step by Step Fotografieren hab ich nicht geschafft, dafür war ich zu beschäftigt und nicht routiniert genug, ich musste mich schliesslich auf’s Backen konzentieren… Ein paar Snapshots gibt’s aber zum Schluss ;-)

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VALERIE’S LAYER BIRTHDAY CAKE

Zutaten für zwei Springformen mit Durchmesser 15 cm:

Für den Teig:
300g Butter, weich
300g feiner Backzucker
6 Eier
300g gemahlene Mandeln
75g Mehl, gesiebt
1 1/2 Teelöffel Backpulver
Schale und Saft von 2 Zitronen
2 Handvoll frische oder gefrorene Himbeeren

Für die Mascarpone-Creme innen: (die habe ich aus dem Buch „Fräulein Klein lädt ein“ Rezept Seite 22 „Rhabarber-Lemon Curd-Torte“, abgewandelt mit Himbeeren, statt Lemon Curd)
350g Sahne
2 EL Zucker
150g Mascarpone
eine Handvoll Himbeeren, püriert

Für die Butter-Creme aussen:
225g Butter, aufgeweicht
200g Puderzucker, gesiebt
2 TL Vanille Extrakt
150g Cream Cheese – ich habe Philadelphia genommen
Lebensmittelfarbe in rosa/rot zum Einfärben der Creme

Für die weisse Schoko-Glasur:
50g Sahne
120g weisse Schokolade-Kuvertüre (gibt es so zu kaufen im Supermarkt) oder Candy Melts (gibt es HIER), fein gehackt

Für die Dekoration:
Blumen eurer Wahl, ich habe noch Makronen verwendet, gold/weissen Streusel von Dr.Oetker und zwei Schleich Hasen oder ganz anders, wie es euch Spaß macht!

Torte:

Ofen vorheizen auf 170 Grad, die zwei Springformen mit Backpapier ausschlagen oder mit Butter einstreichen und mehlen, so hab ich’s gemacht, hatte kein Backpapier…
– In einer Schüssel die weiche Butter und den Backzucker mit dem Mixer cremig rühren, bis sie blass und flaumig wird. – Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und jedesmal gut durchmixen. – Die Mandeln unterheben, das Mehl hineinsieben, und das Backpulver hinzufügen. – Die Zitronenschale und den Saft hinzufügen.  – In den fertigen Teig die Himbeeren untermengen und dann gleichmäßig auf beide Backformen verteilen. – 30-35 Minuten im Rohr backen, bis man ein Stäbchen hineinsteckt und es sauber wieder aus der Torte ziehen kann. – 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen. Da bin ich ein bißchen voreilig gewesen und habe noch mit der warmen Torte hantiert, zum Glück ist alles gut gegangen, aber sie wäre mir dann beim Teilen fast gebrochen… Also Geduld haben und warten bis sie ganz ausgekühlt ist!

Mascarpone-Cremefüllung:

– Sahne mit 1 EL Zucker steif schlagen, Mascarpone mit 1 EL Zucker und pürierten Himbeeren glattrühren. Dann die geschlagene Sahne unter den Mascarpone mischen. Fertig!

Butter-Creme für aussen rum:

– Die weiche Butter mit dem Mixer ungefähr 5 Minuten schlagen – Den Puderzucker beifügen (ich habe statt 375g wie im Original-Rezept angegeben nur 200g genommen, war süß genug!) und wieder schlagen bis alles vermischt ist, wieder ca 5 Minuten. – Das Vanille Extrakt dazugeben. – Bei mittlerer Geschwindigkeit des Mixers den Philadelphia Tee-Löffel für Tee-Löffel beigeben bis alles vermischt ist.

Weisse Schokoglasur:

– Die fein gehackte Schokolade (wie gesagt, ich habe Kuvertüre, sieht aus wie dicke weiße Schokolade, aus dem Backregal im Supermarkt verwendet) in eine Schüssel geben. – Die Sahne in einem kleinen Topf am Herd erhitzen bis sie kocht. – Die Sahne über die Schokolade giessen und 3-4 Minuten stehen lassen. – Mit einer Gabel umrühren und gut vermischen bis alles eine seidige Konsistenz bekommt – Falls die Schokolade nicht ganz geschmolzen ist, noch mal in der Mikrowelle oder einem kleinen Topf kurz erwärmen.

Zusammenstellen der Torte:

Die beiden Torten nachdem sie ausgekühlt sind, vorsichtig in der Mitte duchschneiden, damit man vier Teile bekommt. Dann einen Teil mit Mascarpone-Creme bestreichen, zweiten Tortenteil drauf, ab in den Kühlschrank, ein bißchen setzen lassen. Dann wieder Mascarpone-Creme auf der Torte verteilen, mit Augenmaß so gleichmäßig es eben geht, dann den dritten Tortenteil aufsetzen, wieder Creme drauf, dann den vierten Teil aufsetzen. Das Etagenkunstwerk nun wieder in den Kühlschrank, damit es gut fest wird und durchkühlt. Nach ca 1 Stunde habe ich dann die Buttercreme mit einem breiten Spatel rundum die Torte verteilt, und oben glattgestrichen. Zu guter Letzt kommt dann noch die Schokoglasur oben drauf, die habe ich aber erst am nächsten Tag gemacht, nachdem die Torte eine Nacht im Kühlschrank war und gut kühlen konnte.
Dafür lasst ihr mit einem Teelöffel die Schoko am oberen Rand immer wieder in Abständen runterlaufen, meine war ein bißchen zu dick, wenn sie flüssiger ist, läuft sie besser und auch dünner die Seite runter, das macht man die ganze Torte entlang und erst am Schluss wird ganz oben die leere Stelle mit der restlichen Schoko aufgefüllt und glatt gestrichen. Jetzt kann man nach Lust und Laune dekorieren! Der Caketopper „DREI“ ist von DIE MACHEREI.

Viel Spaß beim Nachbacken! Die Torte hat super geschmeckt, den Teig möchte ich auch mal so, als Kuchen backen, war richtig gut und saftig! Wie gesagt, wenn ich das schaffe, könnt ihr das sicher auch! ;-)

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Fotos: Mother’s Finest

1 Categories: Inspiration

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5 KOMMENTARE
  • Francisca Fischerlehner
    August 19, 2016

    Aller größten Respekt für das Kunstwerk. Ich bin eine routinierte Bäckerin und backe viel (leider für meine Figur viel zu viel), aber so eine Torte hätte ich mich ohne Probelauf nie backen getraut. Sieht super aus. Wirklich ganz ganz toll. Ich bin ja gespannt was jetzt noch alles von Dir kommt, jetzt wo der Bann gebrochen ist. :-)

  • Ellen
    August 19, 2016

    Wirklich total schön…, bin sehr beeindruckt und finde, du kannst zu recht super stolz auf dich sein!! Ich glaube, ich muss mich auch mal an so ein Kunstwerk wagen… Anfang September wird hier auch ein 3. Geburtstag gefeiert, hab vielen Dank für die Inspiration und deine so sympatisch geschriebene Anleitung („…ganz abkühlen lassen!“)

  • Clarissa
    August 20, 2016

    Die Torte sieht mega lecker und superschön aus!

  • Sarah
    Februar 13, 2017

    Hallo, die Torte sieht bezaubernd aus!
    Ich werde sie unbedingt nachbacken.
    Könnte man für außen rum statt der Buttercreme von der Mascarpone-Himbeercreme-Füllung verwenden?
    Oder verträgt sich die Ganache nicht so gut mit der Himbeercreme?
    Ich habs nämlich nicht so mit Buttercreme und suche nach einer Alternative.
    LG, Sarah

    • Isabelle
      Februar 15, 2017

      Ja du kannst sicherlich auch statt der Buttercreme, die andere Creme verwenden! Gutes Gelingen!