Mama Emotions – Jeannine

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Ich freue mich, euch heute eine weitere Blogger-Kollegin vorstellen zu dürfen, die uns einen Einblick in ihre Gefühlswelt gibt. Jeannine bloggt auf MINI AND ME über alles, was ihr so „on the go“ passiert und die Themen, die eine junge Mutter eben beschäftigen. Als Mama einer kleinen Tochter, hat sie einiges zu erzählen und scheut sich nicht, auch immer wieder kontroversiellere Themen anzusprechen. Jeannine ist wunderhübsch, strahlend, gerade heraus und wirkt auf mich immer so positiv, wenn wir uns begegnen. Das finde ich toll und wahnsinnig sympatisch! Danke, dass du dich für uns noch ein bißchen weiter öffnest und tiefer blicken lässt!

Ich bin glücklich, wenn… es meinen Lieblingsmenschen gut geht und ich sie um mich haben darf. Meine Tochter macht mich glücklich. Ich bin glücklich, wenn ich mich mit ihr um die Pflanzen auf unserem Balkon kümmere und wenn sie quietscht vor Glück, weil ihr das Schwimmen und Planschen im Wasser solche Freude macht. Ich bin glücklich, wenn ich mit meinen Liebsten lachen darf. Ich bin glücklich, wenn ich schreibe und es wie von selbst geht. Ich bin glücklich, wenn ich weiß, dass ich meinem Körper oder meiner Seele etwas Gutes getan habe.

Mir ist wichtig, dass… meine Tochter frei und selbstbestimmt aufwachsen kann. Es ist mir wichtig, meiner Tochter zu vermitteln, dass sie ihr Leben selbst in der Hand hat; dass sie niemandem gefallen muss; dass sie wunderschön ist – egal, was sie tut oder was andere sagen; dass sie in keine fiktive Norm passen muss.

Ich kann nicht leben ohne… meine Tochter. Etwas, ohne dass ich schon leben kann, aber nicht möchte, ist zum Beispiel das Reisen oder richtig gutes Essen. Beides bedeutet Abenteuer und neue Erfahrungen, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Ein absolutes Highlight ist es für mich, wenn beides zusammenkommt, wie zum Beispiel beim Experimental Sushi im Bellagio in Las Vegas oder beim Dessert im KM5 auf Ibiza. Ein lieber Bekannter würde solche Erlebnisse als „Geschmacksorgasmen“ bezeichnen.

Mein sehnlichster Wunsch… ein langes, gesundes Leben für die Menschen, die ich liebe. Und vermutlich „Weltfrieden“: Weniger „ich“ und mehr „wir“. Mehr Rücksichtnahme. Mehr nach- und selbst denken. Mehr „vor seiner eigenen Haustür Kehren“. Mehr Selbstliebe für uns alle, damit wir selbst mehr lieben können. Weniger Gehirnwäsche. Weniger Extreme. Ich wünsche mir, dass all die verqueren Hirne da draußen, die – aus welchem Grund auch immer – unschuldigen Menschen Leid zufügen oder zufügen wollen, wieder normal ticken.

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My secret hideaway… gibt es so richtig eigentlich gar nicht. Ich lebe eher in Momenten als an Orten. Manchmal sind Momente so perfekt, dass ich versuche sie aufzusaugen, wie ein trockener Schwamm. Gedanklich beame ich mich dann immer wieder gerne hin zu diesen geliebten Erinnerungen, in die Situationen. Außerdem bin ich sehr gern zu Hause, dort fühle ich mich sehr wohl.

Einmal möchte ich… mit meiner kleinen Familie richtig lange einfach nur reisen. Ohne Stress und Druck. Neue Städte, Länder und Menschen kennenlernen. Gemeinsam entdecken und genießen. Und ich möchte mal wieder ein Buch lesen, das mich richtig fesselt.

Jede Frau sollte… nicht auf die Menschen hören, die ihr sagen wollen, was sie tun sollte.

Mamasein kann… dir pur und ehrlicher als alles andere vor Augen führen, wer du wirklich bist; eine ganze Reihe an Gefühlen offenbaren, die zu empfinden du zuvor nicht für möglich gehalten hättest; das Wunderbarste sein, dass dieses Leben zu bieten hat; dich die Bedeutung von 24/7 lehren; deine Geduld auf die Probe stellen wie nichts anderes; dich an den Rand des Wahnsinns führen – aus Verzweiflung und aus Liebe.

Fotos: Jeannine Mik

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