Mit Kindern nach Amsterdam

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Wir waren vorletztes Wochenende in Amsterdam, jetzt ist es endlich soweit und ich kann euch zeigen, was wir alles gemacht haben. Meine Mutter war so lieb und hat mich und die Buben für ein verlängertes Wochenende eingeladen. Anlass war der 13. Geburtstag meines Großen. So einen Städtetrip hatten wir schon länger vor, die Jungs sind jetzt einfach schon im perfekten Alter, um eine neue Stadt zu entdecken. Wir waren alle sehr aufgeregt und ich habe mich besonders gefreut, endlich mal intensiv Zeit mit meinen zwei Buben zu verbringen. Valerie blieb beim Papa, der sich ganz toll um sie gekümmert hat. Da kam sie gar nicht groß dazu uns zu vermissen. Im Gegenteil, ich glaube die beiden haben diese Exklusivzeit zu zweit auch besonders genossen!

Am Freitag Nachmittag ging’s los. Wir hätten gleich mal fast den Flug verpasst… Uff… Es war so ein Verkehr zum Flughafen und ein Unfall noch dazu, egal welchen Weg der Taxler einschlug, es war alles zu und verstopft. Wir kamen 15 Minuten vor Abflug am Flughafen an! Wir liefen mit hängender Zunge und komplett außer Atem in letzter Sekunde zum Gate. Unser Gepäck kam glücklicherweise noch mit, das wollte mir die Dame am Check-in zuerst nicht garantieren, doch wir hatten auch da Glück und schwupps saßen wir im Taxi in die Stadt hinein.

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Den ersten Abend verbrachten wir im Hotel, wir wohnten sehr schön im Hotel De l’Europe. Meine Mutter hatte es wirklich sehr gut mit uns gemeint! Das De l’Europe ist quasi das beste Hotel am Platz, hat für Amsterdamer Verhältnisse sehr große Zimmer und liegt ganz toll direkt an der Amstel.  Ich bin aber sicher, dass man in Amsterdam auch günstigere und auch coolere Unterbringungen finden wird. Aber kein Meckern, die Bäder waren besonders schön und groß und der Blick in der Früh auf’s Wasser und die Boote, priceless!

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Tag 1:

Wir starteten in den Tag
– mit einem Frühstück im CAFE DE JAREN, das mir wie so vieles von Luisa (Onefineday) empfohlen wurde. Danke nochmals dafür! Ein lichtdurchflutetes Lokal, nur ein paar Meter vom Hotel entfernt gelegen, sehr praktisch! Mit dem Wetter hatten wir unglaubliches Glück, drei Tage lang war es sonnig und warm, lediglich in der Früh lag noch Nebel über der Stadt, was eine tolle herbstlich mystische Stimmung erzeugte.

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Nach dem Frühstück ging’s weiter mit der obligaten
GRACHTENFAHRT, die muss einfach sein! Wie gesagt, die Sonne schien und wir genossen die Fahrt durch Amsterdams Kanäle. Die schönen, schmalen Häuser mit ihren charakteristischen Giebeln, die Hausboote, die vielen Fahrräder, das Stadtbild ist wirklich einzigartig! Während der Fahrt erfährt man einiges über die Stadt und ihre Geschichte, fährt an den wichtigsten Gebäuden vorbei und macht eine Runde durch den Hafen. Die Buben verfolgten begeistert den Weg auf dem Stadtplan. Lustig, der Blick auf die tausenden Fahrräder, die am Bahnhof in einer riesigen Garage geparkt sind!

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Danach machten wir uns auf zu den
9 STRAATJES, neun kleine Strassen mit süßen Geschäften und Lokalen. Sogar den Jungs machte es Spaß ein bißchen in den diversen Shops zu stöbern, lustige Conceptstores bieten für Baby bis Papa etwas. Die ganzen coolen Sachen, die wir auf Instagram oder diversen Onlineshops sehen, kann man hier live begutachten. :-) Nebeneinander findet man hier Smoothie-Shops, Käsegeschäfte, Boutiquen und kleine Cafés. Die Leute jung, entspannt, Familien und zwischendurch Touristen wie wir. Aufpassen, die Radfahrer kommen aus allen Richtungen, nicht einmal wäre ich fast überfahren worden, weil ich nicht genug aufgepaßt habe…

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Ein kurzer Zwischenstopp
– im HAUSBOOTMUSEUM war witzig, ein toller Einblick in die Hausbootgeschichte der Stadt. Auf einem Hausboot, das als Museum fungiert, bekommt man ein Gefühl, wie sich das Leben hier so abspielen könnte, ein Video zeigt die verschiedenen Hausboote Amsterdams und das Leben auf den Grachten.

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Danach aßen wir Burger im BURGERMEESTER. Kaffee und Waffeln gabs dann im CAFÉ LANSKROON. Waffeln gibt’s ins Amsterdam auf zwei verschiedene Arten, die herkömmlichen weichen, die wir kennen und eine härtere keksartige Version mit Honig oder Karamel gefüllt, die Stropwaffels. Die Jungs waren dann natürlich schon bißchen erschöpft und nicht mehr für gehen oder shoppen zu begeistern, kein Wunder, und fuhren mit meiner Mutter in einer Rikscha, einem Fahrradtaxi, ins Hotel, während ich noch ein bißchen durch die Strassen schlenderte, Zeitschriften bei Anthenaeum kaufte, bei STACH FOOD dem Foodshopping (Zuckerln, Waffeln, Schokolade) frönte, bei ANNA & NINA einen Armreifen erstand, bei PUCCINI BOMBONI riesige Schokopralinen bestaunte, etc. Es gibt soviele nette Geschäfte und kleine Läden, ich hätte noch ein paar auf meiner Liste gehabt, aber das ging sich gar nicht mehr alles aus… Außerdem wollte ich dann auch nicht quer durch die Stadt jagen, um Shops abzuklappern…

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Zum Abendessen gings ins
CAFE RESTAURANT AMSTERDAM, einbißchen ausserhalb gelegen, aber den Weg auf jeden Fall wert. Ein altes Maschinenhaus, in dem eine riesige Wasserpumpe untergebracht war, wurde hier zu einem Lokal umfunktioniert. Viele Leute, buntes Treiben und gutes Essen.

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Tag 2:

Am zweiten Tag frühstückten wir bei
BUFFET VAN ODETTE, einem süßen kleinen Café in der Prinsengracht, das ich im Süddeutsche Reiseführer „Ein perfektes Wochenende in Amsterdam“ gefunden habe, den kann ich wirklich empfehlen! Da werden ein paar ausgesuchte Lokale, Shops und Sehenswürdigkeiten empfohlen, die man in einem Wochenende gut unterbringen kann und die einen eine Stadt gut kennenlernen lassen.

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Danach gings weiter zum
NEMO, einem einzigartigen Museum für Kinder, in dem sie auf 4 Stockwerken allerlei Versuche und Experimente rundum Wissenschaft und Technik ausprobieren können. Die Buben waren im Glück und zwei Stunden lang erforschten sie die einzelnen Stationen. Wirklich eine coole Sache und für alle, die Amsterdam mit Kindern ab 5 Jahren besuchen ein Muss! Auch mir hat’s großen Spaß gemacht.

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Mittagessen aßen wir im
CAFÉ RESTAURANT DE PLANTAGE am Eingang zum Zoologischen Garten. Ein großes, helles, glashausähnliches Lokal, in dem sich Familien und Freundesrunden zum Sonntagsbrunch treffen.

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Nach einem kurzen Abstecher ins
SUHKA, einem besonders schönen Shop Amsterdams,  dort ist alles in nordischem Weiß, Grau und Beige gehalten, und besonders hübsch ausgesucht und arrangiert, fuhren meine Mutter und die Buben zu MADAME TUSSAUDS, ein großer Spaß für die beiden und sie kamen mit zahlreichen Celebrity-Selfies zurück, und ich schlenderte noch ein bißchen durch Amsterdams Straßen.

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Tag 3:

Frühstücken, packen und dann ab ins
VAN GOGH MUSEUM, ein Muss in Amsterdam und nicht so riesig wie das Reichsmuseum, das man mit Kindern sowieso nur etappenweise machen könnte. Die Karten hatten wir schon online gekauft, anstellen mussten wir dennoch und unsere Reservierung in Tickets tauschen. Die Sonderausstellung Munch – Van Gogh war sehr interessant und auch die Buben erforschten neugierig die vielen Bilder. Das war auch genau die richtige Dosis an Kunst und Museum, man kann ja gar nicht alles aufnehmen und nicht vor unzähligen Bildern konzentriert verharren und sie auf sich wirken lassen.

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Den Rest des Tages, um 15h ging das Taxi zum Flughafen, verbrachten wir noch ganz entspannt und fanden einen tollen Platz in einem Lokal direkt am Wasser einer Gracht, saßen in der warmen Herbstsonne, aßen Sandwiches und ließen das Treiben auf uns wirken. Der Spruch, den wir zweimal auf einem Plakat in der Stadt entdeckten „The emotions of the street is something museums can’t buy“ wurde erneut wahr. Amsterdam entdeckt man, wie viele andere Städte am besten auch, auf der Straße, auf dem Wasser, lässt Menschen und Architektur auf sich wirken. Amsterdam lebt, hat ein buntes sympathisches Treiben und definitiv für Mommies UND Kids viel zu bieten. Wir kommen wieder!

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Fotos: Isabelle Flandorfer/Mother’s Finest

Categories: Lifestyle,Travel

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