Mama Instagram – Mother’s Finest in Woman

Woman

In der aktuellen Ausgabe des Mode-und Lifestylemagazins WOMAN gibt es diesen Monat einen Beitrag über Mütter auf Instagram. Ich freu mich sehr, auch dabei zu sein! Für alle, die an keine Ausgabe des österreichischen Modemagazins kommen, ein paar von euch haben mich danach gefragt, habe ich den Artikel abfotografiert und gleich noch das ganze Interview zum Thema Instagram mit der Woman drangehängt.

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Processed with VSCOcam with s2 preset

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Seit wann nutzt du Instagram als Mama?

Instagram nutze ich bereits seit einigen Jahren, zu Beginn nur privat und hauptsächlich als Fotobearbeitungsprogramm. Ende 2014 wurde ich dann durch meinen Blog als Mother’s Finest (auf Instagram: mothers_finest) aktiv und bin so in die Insta-Welt eingetaucht.

Wie viele Follower hast du?

Ich habe zur Zeit 8594 Follower.

Wie viele möchtest du heuer dazugewinnen?

Da habe ich wirklich keinen genauen Plan, die Followerzahlen steigen regelmäßig und ich denke, dass ich die 10.000er Marke im Laufe der nächsten Monate erreichen werde, was ich ziemlich verrückt finde! Das sind dann schon sehr viele Leute, die Interesse haben, an dem was ich poste! Ich weiß noch, wie ich mich über die ersten 500 gefreut habe! Ich lösche allerdings auch regelmäßig Follower, die mir eigenartig vorkommen. Follower um jeden Preis möchte ich nicht haben!

Was möchtest du mit deinem Account anderen vermitteln?

Das Leben mit Kindern ist schön! Das Leben als Frau und Mutter ist schön! Ich geniesse meine drei Kinder und wir haben eine tolle Zeit. Genauso habe ich Spaß an Mode, Trends und Neuigkeiten für Mamas und Kinder. Auf Instagram zeige ich die schönen Momente, das was mir gefällt, was ich gerade entdeckt habe, was wir gerne machen, wie wir leben. Das alles soll im besten Fall andere inspirieren.

Deine wichtigste Message lautet?

Live. Laugh. Love!

Warum zeigst du so gerne Bilder von dir und deinen Kindern?

Ich fotografiere unglaublich gerne und meine Kinder sind natürlich meine liebsten Motive! Ich glaube, meine Follower wollen uns sehen, was wir tragen, wie wir leben. Um dem Blog eine persönliche Note zu geben und auch um ihn unverwechselbar zu machen, zeige ich mich und die Kinder.

Was postest du am liebsten?

Ungestellte spontane Schnappschüsse, die einen besonderen Moment festhalten. Die sind aber leider auch besonders schwer einzufangen. Aber genauso Bilder, die ich extra style und dekoriere. Mir macht das Spaß und ein tolles Bild, auch wenn ich nachgeholfen habe, damit es besonders schön aussieht, hat etwas besonderes, meine persönliche Handschrift. Bei Instagram geht es für mich um Kreativität, um Inspiration und um das besonders in Szene setzen von Alltäglichem.

Was hältst du trotzdem lieber privat?

Ganz vieles bleibt privat. In den innigsten, intimsten und privatesten Momenten habe ich gar kein Handy dabei und selbst wenn, würde ich dann nie auf die Idee kommen, ein Bild zu machen. Mein Mann kommt zum Beispiel auf Instagram kaum vor, er ist fotoscheu und hat ein Recht auf sein Privatleben. Auch teile ich nicht alle meine Befindlichkeiten auf Instagram oder meinem Blog. Das wäre mir zu intim, um mich ganz persönlich auszutauschen, habe ich meine Familie und meine beste Freundin.

Dürfen die Kinder, wenn sie größer werden, auch nein sagen zum Instagram – Dasein?

Auf jeden Fall! Meine zwei großen Buben kommen jetzt schon auf Instagram nicht so oft vor wie meine kleine Tochter. Sie wollen schon wissen, ob ich etwas von ihnen poste oder ein Foto vorher sehen. Da wahre ich ganz klar ihre Intimssphäre, poste viel weniger von den beiden und würde nie etwas posten, das ihnen nicht recht wäre.

Ist es ab und zu auch anstrengend, das perfekte Leben über die Bilder zu verbreiten?

Es ist ja nicht perfekt und soll es auch gar nicht sein! Wenn es so wirkt, dann nur, weil vielleicht die Bilder besonders schön sind, das Kissen auf der Couch für ein Foto zurechtgerückt wurde oder die Kleidung am Bild frischgewaschen ist. Unser Leben hat Ecken und Kanten, wie bei jeder anderen Familie auch. Es wird bei uns gestritten und es gibt dreckige Teller und unaufgeräumte Zimmer. Ich zeige es deshalb nicht, weil ich selbst auch lieber schöne inspirierende Bilder, Stilleben und Wohnungen, sehen möchte. Das alltägliche Chaos haben alle Mütter und es würde kaum jemanden interessieren. Ab und zu kann man ein „nicht perfektes“ Foto aber schon einstreuen, damit man wieder in Erinnerung ruft, dass niemand perfekt ist und man das auch ja nicht glauben soll! Anstrengen sollte Instagram nicht, sondern einfach nur Spaß machen!

Wie viel Aufwand ist es, stets perfekte Bilder zu bringen?

Oft geht es Ruck Zuck und manchmal brauche ich länger, um ein Bild zu machen, es zu bearbeiten und zu entscheiden, ob es gerade in meinen Feed passt. „Perfekt“ ist es dann in diesem Moment vielleicht für mich, aber noch lange nicht für andere. Manche Bilder, vorallem vom Kinderzimmer, fotografiere ich schon vorab, wenn das Licht gut ist, das muss man gerade in dunklen Wintermonaten ausnützen. Nicht alle Bilder sind immer mitten in dem Moment entstanden, in dem sie gepostet werden. Meistens sind es dann aber die spontanen Bilder, die gar nicht so perfekten, die besonders gut ankommen.

Das schönste Kompliment, das du bislang für deine Bilder bekommen hast?

Eine Blogleserin, die mir auch auf Instagram folgt, hat mir geschrieben, dass ich meine Beiträge auf sympathische, unaufdringliche und authentische Art und Weise transportiere und als feinfühlige, warmherzige Mutter rüberkomme. Das hat mich sehr gefreut!

Was hast du dir für die nächsten Monate vorgenommen?

Für den Blog entwickeln sich laufend Ideen, die ich wahrscheinlich dann im Herbst, wenn meine Tochter in den Kindergarten kommt, und ich mehr Zeit habe, noch besser umsetzen kann. Ich möchte weiterhin viel mit den Kindern unternehmen und gemeinsame Aktivitäten planen, die uns allen Spaß machen. Im Frühjahr wollen wir gerne alle nach Barcelona fahren. Ich versuche auch, die Zeit mit meiner Kleinen ganz besonders zu genießen und jeden Moment aufzusaugen. Die Kinder werden so schnell groß und ich möchte noch viel Zeit mit ihnen verbringen, bis sie von ihrer alten, lästigen Mama nichts mehr wissen wollen… ;-)

Interview: Katrin Kuba/WOMAN

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