Mama Talk – Mama-Momente

mamamomente

Es ist wieder soweit, neuer Monat, neues Thema, neuer Mama-Talk! Auch im Juni posten wieder sieben Mama-Blogger eine Woche lang zu einem Thema. Diesmal geht es um die Mama-Momente. Wir kennen sie alle, die Momente, die einen als Mama glücklich machen, die das Herz singen lassen und ganz erfüllen, die einen aber genauso gut auch mal verzweifeln lassen, wahnsinnig werden lassen und einen an seine Grenzen bringen.

Mama Momente

Diese bestimmten Mama Momente, die mir da einfallen sind immer emotional und lassen uns nicht kalt! Wenn meine Lieben „Mama, Mama“ rufen und wieder was wollen, dröhnt mir manchmal der Kopf und es kann schon vorkommen, dass ich versuche, mich gedanklich wegzubeamen. Das gelingt mal besser und manchmal natürlich gar nicht. Da kam es schon zu Ausrastern, not my best Mama-Moments…, und ich bin nicht sehr happy, wenn mir der Kragen platzt, aber das muss halt auch mal sein. Was ich gelernt habe über die Jahre, nicht nur mit den Kindern,  mich ein bißchen besser im Griff zu haben, ich bin nicht mehr ganz so aufbrausend wie früher, altersmilde vielleicht? Wer weiß? Wenn die Müslipackung zu Boden fällt und die Milch zum dritten Mal verschüttet wird, kann ich jetzt öfter durchatmen und mich nicht aufregen, es ändert ja nichts. Aber wenn es dann doch passiert, nobody’s perfect…, dann so richtig, dass alle kurz schauen! Naja…
Dass du als Mama Anlaufstelle für alle Problemchen bist, ist auf der einen Seite wunderbar, weil es einem das Gefühl gibt, gebraucht zu werden, aber was sag ich euch, es kann auch sehr anstrengend sein. Ich telefoniere, sie wollen etwas, ich steh unter der Dusche, einer braucht was, meistens suchen sie irgendwas, das sie selbst verräumt haben…, wir wollen gehen, irgendwer hat was vergessen…. OHMMMM… durchatmen! Mama-Momente, die wir alle kennen.
Nochdazu die Entscheidungen, die wir treffen müssen, sind sie richtig, sind sie falsch? Welcher Kindergarten, welche Schule? Die Erziehung, die wir ihnen tagtäglich in irgendeiner Art und Weise angedeihen lassen wollen und müssen (Handy weg! Nein, keinen Saft mehr!) Es strengt an, es zehrt, es lässt einen oft auf sich selbst vergessen,… Mama Momente, die uns müde machen!

Auf der anderen Seite sind da aber natürlich auch die Momente, die sich festbrennen in deinem Herzen für immer, die man immer wieder und wieder abrufen kann, die einen so glücklich machen und jeden lästigen Zwischenruf oder verschüttete Milch lächerlich erscheinen lassen, in denen man die Sache mit der Müdigkeit vergisst. Wenn Valerie „Mama, du bist die Beste!“ ruft und mich fest drückt (woher sie das nur hat, irgendeine Serie wahrscheinlich…), oder „Wir sind eine Familie“ sagt, während sie in die Runde schaut, dann hüpft mein Herz. Wenn die beiden Buben sich vermissen, wenn einer mal nicht da ist. Wenn sie sich gegenseitig drücken und umarmen, wenn ich sehe, wie lieb sie sich haben, als Geschwister, die drei, dann macht es mich glücklich!

Unvergesslich, immer da!

Unauslöschlich und jederzeit abrufbar sind die Geburten meiner drei, jede für sich ganz anders und einzigartige Erlebnisse. Bei meinem ersten so aufregend und neu, ich bin erst Mutter geworden, das dauert ja erst seine Zeit, auch wenn das Kind schon auf der Welt ist, man muss sich kennenlernen, zusammenwachsen, selbst soviel neues lernen, man hat ja keine Ahnung wie’s geht. Die ersten drei Jahre mit ihm, bis der zweite kam, so speziell, so sehr waren wir zusammengeschweißt, ich bin immer mehr Mama geworden und habe es sehr genossen!
Beim zweiten Kind, das man sich zu Beginn gar nicht vorstellen kann, zumindest ging es mir so. Wie soll man denn ein zweites so lieb haben können, wie dieses Prachtkind Nummer 1? Natürlich geht’s und auch noch viel schneller als beim ersten, schliesslich ist man ja schon Mama und die Gefühle schiessen da viel schneller ein, man ist routinierter und kann sich viel besser auf’s Baby einlassen. So habe ich das zumindest empfunden.
Valerie war dann nochmal was ganz besonderes, mein kleiner Nachzügler, bei dem ich nochmal alles erleben durfte. Ihre Geburt war sehr emotional und hat mich in einer Phase, unkontrolliert zittern und weinen lassen, kaum war sie dann da, aber wieder hocheuphorisch und unglaublich glücklich sein lassen.
Bei allen dreien sehe ich noch den Kreissaal vor mir, kann abrufen, wie es war, sie zum ersten Mal zu halten, zu spüren, sehe und fühle es richtig, das wird immer bleiben!

Best of Mama Momente

Meine besten Mama Momente – wenn sie mir erzählen, was sie beschäftigt, wenn ich sie trösten kann, wenn wir gemeinsam lachen, wenn ich an ihrem Bett sitze vorm Schlafengehen, wenn sie mich umarmen, wenn Valerie ganz entspannt auf mir einschläft, wenn sie merken, dass ich gestresst bin und auf mich Rücksicht nehmen (da hab ich dann gleich ein schlechtes Gewissen…), wenn die Großen mit Valerie spielen und ich merke, wie gerne sie es machen, wenn sie mir helfen wollen, wenn ich stolz bin auf meine 3, immer wieder und wieder, wenn ich es so unglaublich finde, dass ich sie in meinem Bauch getragen habe, wenn ich daran denke, dass sie irgendwann mal ihre eigenen Familien haben werden und ich mir gar nicht vorstellen möchte, ohne sie zu sein… Obwohl, in Ruhe duschen ging dann wieder… ;-)

mamatalk

Diese Woche können wir uns noch auf Beiträge von folgenden Mamas  zu diesem Thema freuen:

Montag – Isabelle
Dienstag – Frauke
Mittwoch  – Bea
Donnerstag – Bell
Freitag – Nathalie
Samstag – Sabrina
Sonntag – Marie-Louise

Categories: Lifestyle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

4 KOMMENTARE
  • petra
    Juni 6, 2016

    …. SO WUNDERSCHÖN GESCHRIEBEN

  • meliha
    Juni 7, 2016

    sehr schön geschrieben

  • Bell
    Juni 8, 2016

    Wie ist das bei 3 Kindern. Schließt man die Badtür da noch ab oder macht das wenig Sinn, weil dann ein Ansturm auf die Tür entsteht ;D

    Schön geschrieben :)

    • Isabelle
      Juni 8, 2016

      Die Frage stellt sich bei uns leider nicht, weil sich die Badezimmertür leider nicht absperren lässt… Im Notfall flüchte ich auf’s Klo! :-)