Einfaches Rezept für Marillenkuchen

Heute habe ich ein super einfaches REZEPT FÜR MARILLENKUCHEN für euch! Einfacher geht’s nicht und besser kann es kaum schmecken! Finden wir zumindest und alle, denen ich den Kuchen schon mal kredenzt habe! ;-)
Ich hab’s ja gerne schnell und umkompliziert wenn’s ums Kochen geht und bin keine, die lange in der Küche stehen mag. Dieser Kuchen hat in unserer Familie schon seit Ewigkeiten Tradition, den machen auch meine Großmutter und meine Mutter immer so. Kindheitserinnerungen! Wir lieben ihn alle sehr, und ich vorallem, weil er so leicht zu machen ist! Aber natürlich auch weil er super gut schmeckt und perfekt ist, wenn schnell Besuch kommt und man Gäste hat.
Weicher flaumiger Teig, nicht zuviel davon, das mag ich nicht so gerne, wenns zu teigig wird und hauptsächlich viel saftige Frucht obendrauf. Am liebsten verwende ich Marillen, aber auch Zwetschken oder Kirschen gehen gut, je nachdem was man bekommt, gerade Saison hat und man lieber mag. Eigentlich nennt sich so ein Kuchen ja Blechkuchen oder wie man bei uns in Österreich sagt, Marillenfleck! So geht’s:

Einfaches Rezept für Marillenkuchen:

Für den Teig macht man einen sogenannten EISCHWERTEIG, sprich man wiegt drei Eier ab, mit Schale, wiegen je nach Größe zwischen 180g und 230g.

Dann wiegt man zu gleichen Teilen, sprich auch im GEWICHT DER EIER, nehmen wir an sie wiegen 200g, 200g MEHL und 200g BUTTER ab, nur beim ZUCKER nehme ich immer 150g (da kann man bißchen sparen…)

Eier trennen, Eiweiss mit dem Zucker (feiner Backzucker oder Staubzucker; hab beides schon ausprobiert, macht für mich keinen Unterschied) zu Schnee schlagen. Die zimmerwarme Butter mit den Eigelben verrühren. Danach den Eischnee auf die Buttermischung geben und das Mehl (dazu kommt ein halbes Päckchen Backpulver) nach und nach darübersieben. Ich habe mir mal ein Mehlsieb zugelegt, da drückt man an einem Griff immer wieder drauf und das Mehl wird fein hineingesiebt. Alles mit einem großen Kochlöffel unterheben

Fertig ist der Teig! Jetzt unbedingt aufpassen, dass die Kinder den Teig nicht sofort wegschlecken wollen, oder man selbst drüber herfällt, die Versuchung ist groß! Und auch das sind herrliche Kindheitserinnerungen, Teig aus der Schüssel oder vom Mixer schlecken….mmmh!

Ein Backblech mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen.

Die Marillen halbieren und den Kern entfernen, ich kaufe meist nach Gefühl und wenn ich nicht genug habe, so wie gestern, habe ich mir mit Kirschen ausgeholfen. Man könnte sie auch vierteln, aber ich mag sie gerne so groß. Den Teig mit den Marillenhälften belegen. Ein bißchen Zucker on top und wenn man mag ein bißchen Zimt, muss aber nicht sein. Ab in den Ofen, und bei 170 Grad für ungefähr 30-40 Minuten backen. Ich werfe zwischendurch immer wieder einen Blick drauf, sicher ist sicher und teste dann mit einem Holzstäbchen, das ich in den Kuchen stecke, ob noch Teig haften bleibt oder er fertig ist.

Wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt und der Teig goldig gefärbt ist, das Blech herausnehmen und den Kuchen etwas auskühlen lassen. Geduld bewahren und dann drauflosstürzen und geniessen! Ach ja und noch ein bißchen Zucker draufsieben, den haben wir ja zu Beginn eingespart! ;-)

 

Categories: Lifestyle

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1 KOMMENTAR
  • Sandra
    Juli 10, 2020

    Liebe Isabelle, vielen Dank für das leckere Rezept! Nachdem ich Marillenknödel schon so liebe, musste ich das jetzt auch ausprobieren. Soooo lecker! (übrigens auch der Teig schon…) Liebe Grüße von Sandra