Weihnachten bei den Profis: Karin Graf-Kaplaner/Jubeltage

Heute geht es weiter mit meiner Serie “Weihnachten bei den Profis”, mit der ich soviel Freude habe und die euch hoffentlich auch in den letzten Wochen vor Weihnachten noch so richtig inspirieren kann.

Nach Alexandra Palla lässt uns heute Karin Graf-Kaplaner, vom Blog JUBELTAGE, als eine von 5 Profi-Frauen (in den nächsten Tagen folgen noch Vera Doppler von DIE MACHEREI, Nadja Rathmanner vom Party-Onlineshop PARTYMOMENTS und Food-Bloggerin & Kochbuch Autorin Catrin Neumayer aka COOKING CATRIN) an ihrem persönlichen Weihnachtsfest teilhaben.

Karin ist Mama von zwei Töchtern und der Meinung, dass es jeden Tag einen kleinen Grund zum Jubeln gibt! Auf ihrem Blog findet ihr Ideen für schöne DIY-Projekte, feine Rezepte, Inspirationen für mehr Achtsamkeit und viele Anregungen um gemeinsam mit der Familie das Leben zu feiern!

Neben dem Blog hat sie gemeinsam mit Nadja Rathmanner PARTYMOMENTS das Magazin JUBELMOMENTS herausgebracht, in dem sich auch alles um die Feste des Lebens und die vielen schönen Momente, die es zu feiern gibt dreht.

Liebe Karin, wie feierst du/ihr Weihnachten?

Die Jubeltage-Family feiert vermutlich nicht so opulent Weihnachten, wie man sich das vorstellt. Nachdem ich mich am Blog von Juni bis Dezember des jeweiligen Jahres mit Weihnachten beschäftige, ist der 24. Dezember für uns alle ein Tag zum Entspannen und Erholen.

Meine Eltern und Schwiegereltern (Omas & Opas) kommen nach dem gemeinsamen Besuch der Kindermette zu uns. Wir essen die besten Kekse meiner Schwiegermama, trinken ein Glas Wein und die Bescherung findet schon um ca. 17.30 Uhr statt.

Omas & Opas bleiben bis ca. 19.00/19.30 Uhr und gehen dann nach Hause um ihr jeweiliges Weihnachtessen zu genießen. Das hat mehrere Gründe: Einerseits sind die Geschmäcker in unseren Familien extrem unterschiedlich und andererseits muss ich dann nicht ein Festessen für 8 Personen zubereiten – das bringt mir unheimlich viel Entspannung

Was ist dir wichtig?

Dass ich diesen Tag mit meiner Familie genießen kann. Dass ich nicht müde, gestresst oder abgekämpft bin. Das war viele Jahre so, aber mittlerweile haben wir eine Variante unseres Weihnachtsfests entwickelt mit der alle richtig happy sind.

Es gibt auch nur ganz wenige (verwackelte) Fotos von unseren Weihnachtsfesten, weil ich gerne mal die Kamera einfach liegen lassen und einfach den Moment genieße.

Tradition ist dafür unser jährliches Shooting bei dem ich die 2 Mädels selbst fotografiere und unser Familienbild mit dem Selbstauslöser, das machen wir aber schon 2 Wochen vor Weihnachten für die Weihnachtskarte.

Was kommt auf den Tisch? Hast du ein weihnachtliches Lieblingsrezept für uns?

Oh, auch das sehr, sehr unspektakulär. Für meinen Mann und mich gibt es seit 3 Jahren Quiche, die bereite ich fix fertig am Vormittag zu und schiebe sie, wenn Omas und Opas gehen nur mehr in den Ofen. Die Kinder mögen das nicht, sie dürfen sich etwas aussuchen und haben sich letztes Jahr für den Pizza-Tannenbaum entschieden.

Wie dekorierst du Tisch und Baum?

In unserem Ferienhaus in Kärnten ist im Gegensatz zur modernen Wohnung in Wien alles im nordischen Landhaus-Stil eingerichtet. Dazu dekoriere ich den Baum ganz klassisch in Rot und Gold und das schon seit wir 2012 das Haus bezogen haben. Den Tisch dekoriere ich mit ein paar Kerzen und einem langen roten Tischläufer.

Was schenkst du gerne?

Ich schenke gerne Sachen die zur Selbstfürsorge und zur Achtsamkeit anregen. z.B. inspirierende Bücher, Öle, Zeitschriften-Abos etc.

Was wünschst DU dir?

Ich wünsche mir, dass ich es schaffe vom 21. Dezember bis zum 6. Jänner nichts zu arbeiten. Das habe ich mir fest vorgenommen.

Dein schönstes Weihnachtshoppala? Oder was ging schon mal schief?

Als wir vor Jahren mal Fondue zu Weihnachten machen wollten, alles eingekauft hatten und am 24. Dezember Abends draufgekommen sind, dass wir das gesamte Fondue-Geschirr in Wien vergessen hatten …

Hast du den ultimativen Tipp rundum Weihnachten für uns?

„Hoffe alles, erwarte nichts und du wirst reich beschenkt.“  Weihnachten wird nicht zum Jubeltag aufgrund äußerer Umstände wie einem perfekten Essen oder grandioser Deko. Weihnachten wird zum Jubeltag, wenn wir uns dafür entscheiden, die kleinen und besonderen Momente wahrzunehmen.

 

Deine Dos & Donts rundum Weihnachten!?

Dos

  • Überlegen wie dein schönstes Weihnachten mit deiner Familie aussieht und versuchen möglichst nah dran zu kommen.
  • Immer wieder Pausen einplanen, auch für die Kinder. Pausen in denen mal nicht ständig was los ist und sie einfach in Ruhe mit ihren Geschenken spielen können.

Donts

  • Die Erwartungen aller anderen erfüllen und dann selbst nichts vom Weihnachtszauber haben.
  • Verzweiflungs-Geschenkspakete z.B. aus der Parfümerie, nur weil man nichts Besseres gefunden hat – dann bitte lieber nichts schenken.

 

In Karins Podcast „Survival Guide fürs Weihnachtsfest“ (erwarte nichts und du wirst reich beschenkt) könnt ihr euch noch die letzten Anregungen für ein entspanntes Fest holen!

 

Die Anleitung für die oben abgebildeten Deko-Weihnachtsbäumchen findet ihr HIER, ein Rezept für bunte Mürbteigkekse könnt ihr HIER nachbacken.

Fotos: Karin Graf-Kaplaner, Jubeltage, Seelensachen Fotografie

3 Categories: Food,Lifestyle

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