Die Mother’s Finest Mallorca-Tipps – Teil 1 Der Osten

Mallorca – Tipps

Es ist soweit, endlich habe ich euch meine Mallorca Tipps zusammengeschrieben, aufgeteilt auf 3 Teile, denn sonst wäre es zu umfangreich. Heute beschreibe ich unsere Tour vom letzten Jahr in den Osten. Die nächsten beiden Teile behandeln dann “unsere” Gegend, den Südwesten und ein weiterer Teil den Norden.

Es gibt ja soviel auf Mallorca zu entdecken und jedes Jahr gibt es neue Plätze, die man sehen möchte! Ich bin sicher viele von euch haben auch ganz tolle Empfehlungen, und ich würde mich freuen, wenn ihr für uns alle eure Tipps in den Kommentaren hinterlassen würdet!

Wir kommen seit vielen Jahren auf die Insel, um genau zu sein schon seit seeeehr vielen Jahren, seitdem ich ein kleines Kind war. Umso schöner, dass ich die Insel und unser Home away from Home, in einem Haus unserer Familie, auch mit meinen eigenen Kindern erleben kann.

Vieles hat sich, seit dem ich meine Kinder und Jugendtage im Sommer auf der Insel verlebt habe, verändert, es wurde unglaublich viel gebaut und die Auswirkungen des Massentourismus machten sich negativ bemerkbar. Aber als man registrierte, dass es zuviel war, hat sich auf Mallorca in den letzten Jahren viel zum Positiven entwickelt.

Aus der als Pensionisten- und Ballermann Touristen-Ziel verschrieenen Insel wurde ein sehr attraktives Mallorca, das besonderes für Familien zum beliebten Urlaubsort gworden ist. Mallorca hat sich gemausert!

Mallorca – Tipps

Wir verbringen zwar unsere Zeit auf Mallorca immer in Pto Andratx, im Südwesten, aber Mallorca hat zuviel zu bieten, um sich nicht auch mal ins Auto zu setzen und die Insel zu erkunden. Da meckert die Family zwar manchmal und würde lieber am Pool liegenbleiben, aber ich kann mich zum Glück oft durchsetzen und hinterher war es immer für alle schön und ein gemeinsames Erlebnis.

So haben wir letztes Jahr einen 3tägigen Ausflug in den Osten gemacht, um dort die Gegend mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Osten bietet viele kleine Buchten und tolle Möglichkeiten für Unternehmungen:

Salinen von Es Trenc

Das köstliche Flor de Sal d’Es Trenc ist ja mittlerweile international bekannt. Grund genug, die Salinen von Es Trenc einmal zu besuchen, und mehr über die Salzgewinnung und das Flor de Sal zu erfahren.

Man kann sich über das Gelände führen lassen, und alles erklären lassen. Ausgestattet mit gelben Warnwesten geht es, nach einer kurzen Wartezeit, die man sich bei Kaffee und Snacks vertreiben kann, in Gruppen los.

Termine für Führungen:

Mo Di, Mi, Do, Fr und Sa: 10:00 – 11:30 – 13:00 – 15:30 – 16:30 – 17:30 h
So: 10:00 – 11:30 – 13:00 – 15:30 – 17:00 h

Verfügbarkeit am besten vorher abklären und Termin reservieren: 971 673 433 456.

Geträumt habe ich von den hohen weißen Salzbergen, die in der Sonne glitzern, und die man ja auch von vielen Bilder her kennt…. Leider war zum Zeitpunkt unseres Besuchs alles abgetragen und von den bekannten Bergen keine Spur.

Dennoch, die rosa Salzbecken waren toll und wir haben erfahren, wie das kostbare, wohlschmeckende und so beliebte Flor de Sal geerntet wird. Hier wird in Handarbeit ganz vorsichtig die erst Kruste, die Salzblume, die sich in der Sonne bildet, abgeschöpft und dann weiter an der Sonne getrocknet. Das Meersalz ist reich an Mineralien, pur, unverfälscht und köstlich!

Im Shop kann man sich natürlich dann auch noch mit all den unterschiedlichen Salzvarianten, zB. mit Rosen, Oliven oder Kräutern versetzt, eindecken.

Colonia de Sant Jordi / Ses Salines

Cassai Beach House – das nette Lokal mit angrenzendem Shop liegt in Colonia de Sant Jordi. Das Schwesternlokal in Ses Salines. Aufpassen, der schöne Shop hat eine Mittagspause und ich hab#s grad so erwischt, dass nachdem wir bestellt hatten, schon für die Siesta geschlossen war und noch nicht wieder geöffnet war, als wir gingen. Wei konnte das passieren?! ;-) Die hatten echt schöne Sachen! Nächstes Mal dann…

Das Essen war sehr gut, und man sitzt sehr nett mit Ausblick aufs Meer.

Santanyi

Santanyi muss man unbedingt besuchen und den tollen Markt, der Mittwoch und Samstag von 8-12 Uhr stattfindet.

An vielen Ständen, die in der Stadt aufgebaut sind findet man Kunsthandwerk, Schmuck, Keramik, Obst, Gemüse, Käse und Schinken. Lustig zum Stöbern und um kleine Mitbringsel zu kaufen. Ich kaufe gerne kleine bunte Keramischalen, die passen auch in den Koffer, Salze oder Seifen und kleine Stofftäschchen.

Außerdem gibt es in Santanyi viele nette Shops (zB gleich beim Eingang in die Stadt über die Porta Sa Murada zwei schöne Einrichtungsgeschäfte) und kleine Lokale.

Eines davon gehört Uwe Ochsenknecht und heißt Sa Cova, hier isst man wirklich sehr gut, sitzt malerisch gleich neben der Kirche und kommt an den Abenden der Markttage in den Genuss von Live Musik. Manchmal singt auch der Chef und getanzt wird auch!

Strände

Von Santanyi aus kann man die verschiedensten Strände abklappern – Cala Llombards, Cala de Moro, Cala Mondrago, Cala Santanyi, die Auswahl ist groß!

Natürlich ist in der Hauptsaison auf der Insel viel los. Wer kann packt die Familie also am besten im Mai/Juni oder im September ein und erkundet so Mallorca um einiges entspannter und etwas ruhiger als im Juli oder August.

Porto Colom

Über Calonge fahren wir Richtung Porto Colom, nicht ohne kurz im süßen Shop Calicant zu stoppen, das mir empfohlen wurde. Möbel, Deko, Mode, Geschirr, viele schöne Sachen findet man im liebevoll dekorierten Shop, in dem man ewig stöbern könnte.

Unsere Homebase für die 3 Tage Ausflug in den Osten war Porto Colom ein netter Fischerhafen mit kleinen Lokalen, darunter auch ein paar mit gehobener Küche wenn man das möchte. Besonders schön sind die Häuser mit Bootsanlagestellen.

Der Strand S’Arenal mit seiner Beachbar hat uns sehr gut gefallen, hier haben wir nach einem heissen Tag, die Abendstimmung und den Sonnenuntergang genossen.

Etwas weiter weg von Porto Colom liegt die Cala Sa Nau. Eine kleine feine Bucht, mit Strandbar unter Pinien und kristallklarem Wasser. Bißchen weniger Leute und es wäre perfekt gewesen! Aber einsame Strände sind in der Hochsaison eben nicht leicht zu finden. Wer Tipps hat, immer her damit, obwohl, dann ist er ja nicht mehr geheim, also behaltet es lieber für euch und geniesst…. ;-)

Drachenhöhlen

Weiter geht es Richtung Porto Christo, wo wir die Cuevas del Drach besucht haben, die Drachenhöhlen. Es war ein besonders heisser Tag und wir sind gleich zeitig in der Früh hingefahren, um die erste Tour um 10 Uhr zu erwischen, da der Andrang zu dieser Zeit nicht so groß sein sollte, was auch stimmte.

Die Tickets habe ich online bestellt. Der Besuch ist wirklich empfehlenswert! Die Höhlen sind unglaublich beeindruckend und das Konzert als Abschluss am unterirdischen See hat mich zu Tränen gerührt, das geht ja bei mir schnell… ;-)

Wenn die Boote mit den Musikern aus dem Dunkeln auftauchen und klassische Musik erklingt, ist das so schön und wirklich berührend!

Porto Christo

Porto Christo ist nicht unbedingt einen Extra-Besuch wert, allerdings habe ich schon soviel vom Restaurant Quince im Hafen gehört, dass ich da unbedingt mal hin wollte. Und es hat sich ausgezahlt!

Von der Guacamole, die man sich selbst noch mit dem Mörser zusammenstampfen musste, träume ich heute noch. Muss man hin! Es war köstlich!

Capdepera

Von Porto Christo aus gings weiter nach Capdepera oben im Nordosten, das liegt wirklich ganz genau in der anderen Richtung von uns und ist so die maximale Entfernung zu unserem Heimatort auf Mallorca, Pto Andratx. Deshalb sind wir hier sonst auch selten.

In Capdepera kann man zum Kloster raufwandern und den Blick auf die Stadt geniessen, aber da hab ich meine Family bei der Hitze nicht raufbekommen, sie haben gestreikt…

Dafür mussten sie mit mir in einen netten Shop, das Tortuga. Hier gibt es schönes buntes Geschirr, Kissen, Einrichtungsgegenstände etc. zu kaufen. und im Innenhof ein kleines Café. Die Besitzer sind von Deutschland nach Mallorca ausgewandert.

Gegenüber liegen noch zwei süße Shops zum Stöbern, für Tuniken, Körbe und Schmuck. Was man halt im Sommer so “braucht”. ;-)

Strände

Natürlich findet man auch hier in der Nähe die tollsten Strände, zB die Cala Agulla oder die Cala Mesquida, ein langer Sandstrand mit türkisblauem Wasser.

Hier haben wir noch einen Schwimmstopp eingelegt, Sandwiches an der Strandbar gegessen und Sandburgen gebaut. Am besten man hat Liegetücher und Sonnenschirm im Auto, und sucht sich an den Stränden sein eigenes schönes Plätzchen.

Artà

Auf unserem Weg im Nordosten haben wir auch noch Artà mitgenommen, ein wirklich entzückender Ort. Hier findet jede Woche am Dienstag, ein schöner Markt statt.

Die Hauptstrasse in der Fussgängerzone entlang findet man süße Geschäfte und nette Lokale. Besonders zu empfehlen, das Café Parisien, wo man ihm Garten unter Lauben malerisch im Schatten sitzen kann.

Bei Ametlla bekommt man Taschen aus den typischen mallorquinischen Stoffen, Salze und Mischungen aus Trockenfürchten und Nüssen.

Die Strasse entlang gibt es mehrere Shops mit netten Tuniken, Bikinis, schönen Dekorationsgegenständen etc. Es lohnt sich herzufahren.

Lediglich die Siestazeiten sollte man beachten, da sind die meisten Geschäfte geschlossen und es wird Mittagsruhe gemacht. Am besten man besucht Städte und Orte am Vormittag oder dann wieder am späten Nachmittag gegen Abend hin.

Manacor

Am Heimweg von Arta nach Palma liegt Manacor, der Heimatort von Rafael Nadal. Deshalb gibt es hier auch die Rafa Nadal Museum Xperience am Gelände der Nadal Tennis Academy, wo man zB. Tenniskurse besuchen kann.

Ganz lustig für alle Sportbegeisterten, es dreht sich nicht nur ums Tennis, auch andere Sportarten haben hier ihren Platz. An verschiedenen Simulatoren kann man skifahren, Tennis spielen, Formel 1 fahren, radfahren oder rudern. Am Mountainbike Simulator, der einen richtig durchrüttelt, hab ich dann einfach mal die Augen zugemacht, wäre mir sonst glaube ich schlecht geworden… Die Kinder fandens auf jeden Fall sehr lustig!

Öffnungszeiten: 10:00 Uhr – 18:30 Uhr.

Unterkünfte

Hotels

Da wir auf Mallorca immer privat wohnen, tue ich mir mit Hoteltipps schwer, weil ich keine eigenen Erfahrungen habe.

Diese beiden Hotels in der Gegend finde ich toll! Ich habe schon viel davon gehört und sie sehen beide so schön aus!

Rural Es Turo – Julia hat auf ihrem Blog Petite & Moi dazu geschrieben, sie war mit ihrer Familie dort.

Cases de Son Barbassa – auf Biancas Instagramaccount @notantoherinstamom könnt ihr Bilder von ihrem Aufenthalt sehen, sie war vor kurzem da.

Fincas / Haus mieten

Eine Finca zu mieten ist vorallem mit Kindern immer eine gute Lösung! Es gibt auf Mallorca eine große Auswahl an Anbietern und Häuser in den unterschiedlichsten Größen.

HIER oder HIER findet ihr Anbieter.

Wer Tipps zu empfehlenswerten Unterkünften in der Gegend hat, hinterlässt bitte einen Kommentar, danke!

 

Liebe Grüße aus Mallorca, wir urlauben gerade wieder hier! Und eine schöne Zeit für alle, die auch gerade auf der Insel sind!

Bald folgt Teil 2 der Mother’s Finest Mallorca Tipps!

 

7 Categories: Lifestyle,Travel

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3 KOMMENTARE
  • Anonymous
    July 18, 2019

    Super schöner Beitrag!! Das calicant haben wir letztes Jahr durch Zufall auf dem Weg zum Playa S‘Amarador (toller Strand!) entdeckt, nachdem ich es bei dir schon gesehen habe! Am Rückweg sind wir dann gleich gegenüber von Calicant in eine Pizzeria gegangen! Ein Traum!! Ausgezeichnete Pizza und ein ganz entzückender Garten! Kann ich zu 100% weiter empfehlen!! Pizzeria NOU

  • Daniela
    July 20, 2019

    Vielen Dank für die tollen Mallorca Tipps liebe Isabelle.
    Für Santanyi hätte ich noch das East 26 Restaurant zu empfehlen- hier gibt es neben dem hervorragenden Essen einen wunderschönen Innenhof, der selbst an Markttagen nicht überfüllt ist.
    Etwas versteckt findet man dort auch den geschmackvollen Einrichtungsladen Koyo.
    Es ist wirklich ein wunderschöner Ort.

    By the way – in Santanyí auch unbedingt das Taschen- und Ledergeschäft Audali besuchen. Hier gibt es wunderschöne handgearbeitete Korb- und andere Taschen, Schuhe und Lederwaren aus Inca.

  • Ursula
    July 21, 2019

    Eine sehr schöne Mallorca Story, liebe Isabelle! Sehr liebevoll gemacht und vor allem sehr informativ.
    Freue mich auf den zweiten Teil!

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